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Hyposensibilisierung

Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung ist lt. WHO (Weltgesundheitsorganisation) die einzige nachweislich wirksame Heilbehandlung einer Allergie.




Hyposensibilisierung

Die Hyposensibilisierung (SIT, specific immunotherapy) nach Test ist eine Behandlung der IgE-vermittelten allergischen Reaktionen in erster Linie des Atmungssystems, der Schleimhäute des Mund-Rachenraumes u. des Magen-Darm-Traktes. Auch die SIT der Bienen- und Wespengiftallergie ist möglich.

Diese wird hauptsächlich über eine subkutane Injektion (Oberarm, über dem Ellenbogen) durchgeführt.
Einige Hyposensibilisierungen sind auch oral ( SLIT, in den vorderen Mundboden unter die Zunge gegebeneTropfen) möglich.
Zur Gräserpollen-Hyposensibilisierung gibt es auch, in der Einnahme vergleichbar mit der Tropfenbehandlung, schnell auflösende Schmelztabletten.
In den nächsten Jahren soll auch eine vergleichbare Behandlung gegen Hausstaubmilben möglich sein.

Nicht hyposensibilisiert werden dürfen u.a. Patienten mit
-- rheumatischen Erkrankungen, Stoffwechselerkrankungen, schweren Immunerkrankungen, HIV,
--oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen bei notwendiger Dauertherapie mit ß-Blockern .
(ACE-Hemmer wurden aus dem Verbot herausgenommen)

Patienten mit einem irreversiblen Asthma profitieren - unabhängig vom Lebensalter - nicht von der SIT.




Nach Angaben der WHO keine Hyposensibilisierung bei Kindern unter 5 Jahren

Ein Höchstalter wird nicht angegeben, Studien an über 60-jährigen ergaben keine besonderen Probleme, auch wird nicht von einer abgeschwächten Wirksamkeit gesprochen.
Es gibt ja auch kein Alter, ab dem sich eine Allergie nicht mehr entwickeln kann.